Regional und nachhaltig

Wir kaufen Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt, Fleisch beim Metzger nebenan und Milch direkt beim Bauern: Der Konsum regionaler Produkte ist voll im Trend – und sinnvoll.  Schließlich bezieht der Verbraucher seine Waren auf diese Weise meist besonders nachhaltig. Bei Lebensmitteln denken wir längst regional. Doch lässt sich diese Denkweise auch auf die mineralischen Rohstoffe Sand und Kies übertragen?

Immense CO2-Ersparnis

Der Bedarf an Sand und Kies ist groß: Allein in Bayern werden jedes Jahr rund 120 Millionen Tonnen der Rohstoffe benötigt. Diese enorme Menge aus entfernten Gebieten oder gar dem Ausland zu beziehen, würde einen enormen CO2-Ausstoß bedeuten. Aus diesem Grund denkt die bayerische Sand- und Kiesindustrie in regionalen Gewinnungs- und Lieferketten, sodass die LKW keine weiten Strecken zurücklegen müssen. Dadurch ergibt sich nicht nur eine große CO2-Ersparnis, sondern auch die Lieferzeiten sind kürzer und die Kosten bleiben niedrig.

Der Umwelt zuliebe

Die Nachhaltigkeit steht aber nicht nur bei der Lieferung der mineralischen Rohstoffe bei der bayerishcen Gesteinsindustrie im Fokus. Auch vor und während der Gewinnung von Sand und Kies: So erfolgt die Gewinnung der Rohstoffe nur unter Einhaltung strenger Auflagen. Wo Sand- und Kiesgewinnungsstätten entstehen, wurde vorher genau geprüft, ob eine solche Nutzung aus Sicht der Nachhaltigkeit vertretbar und mit dem Umweltschutz vereinbar ist. Besteht hier der kleinste Zweifel, bleiben die Bagger fern.
Meist sind Sand- und Kiesgewinnungsstätten auch für die Umwelt ein Gewinn. Und zwar nicht nur nach ihrer Nutzung, wenn Sie als wertvolle Biotope renaturiert werden, sondern meist schon während der Gewinnung. Sand- und Kiesgruben stellen wichtige Trockenbiotope, die für zahlreiche Nischenarten einen wichtigen Lebensraum darstellen.